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Donnerstag, 19. Dezember 2013

"Nightmare Before Christmas" Weihnachtskranz

Hier ist nun der vermutlich letzte Beitrag zu "Nightmare Before Christmas" für dieses Jahr. Als ich den Film letztens wieder sah, habe ich mich sofort in den ärgerlichen Weihnachtskranz verliebt, den Jack am Heiligabend in eines der Häuser hängt. Also habe ich kurzerhand beschlossen, ihn nachzubauen. Ich hatte unglaubliches Glück, passende Zweige dafür zu finden; mit normalen Tannenzweigen hätte es zwar auch funktioniert, aber je originalgetreuer, desto besser. 

Here there is the probably last post about "Nightmare Before Christmas" this year. While I recently saw the movie again, I fell immediately in love with the grumpy Christmas wreath, which Jack brings into one of the houses on Christmas Eve. So I directly decided to create it myself. I had incredible luck to find suitable branches for it; with normal fir branches it would have worked, too, but the more true to original the merrier.
 
 
 

 
Das sind die Screenshots aus dem Film. / This are the screenshots out of the movie.
 

 
Und hier noch einmal der Weihnachtskranz in normalem Licht. / And here again the Christmas wreath, this time in a normal light.


Hierzu folgt auch ein Tutorial, sobald ich es fertigestellt habe. Da ich nicht weiß, wie lange es diese speziellen Äste noch gibt, ist hier aber schonmal ein Bild davon, was ihr braucht, um den Weihnachtskranz nachzubauen. Die Kränze vom Bild gibt es derzeit bei dem Laden "idee. Der Creativmarkt" und momentan waren sie zumindest bei meiner Filiale um 50% reduziert, also wirklich erschwinglich. Das ist erst einmal das Eiligste, den Rest der Sachen sollte man immer bekommen können.
 
For this, there will follow a tutorial as soon as I've finished it. Because I don't know how long this special branches are available, here is a picture of the things you need to create this Christmas wreath yourself. The wreaths from the picture are available at the shop "idee. Der Creativmarkt" this time and in my store they were 50% reduced, thus really affordable. This is the thing you have to hurry, the rest of the things you should can get every time.


Samstag, 5. Oktober 2013

Marzipan-Silhouetten-Kuchen

Mein Vater hatte ein sehr süßes Erlebnis in London - ein Eichhörnchen hat sich, als er in einem Liegestuhl im Hyde Park saß, auf sein Knie gesetzt und ihn ein Weilchen angeguckt. Leider hatte er nichts zum Füttern dabei. So etwas mag in London vielleicht nichts Besonderes sein, aber hier in Deutschland kenne ich keine so zahmen Eichhörnchen.

My dad had a very sweet experience in London - a squirrel has sat itself on his knee while he was sitting in a canvas chair at Hyde Park and looked at him for a while. Sadly, he had nothing for feeding. Such a thing might be nothing special in London, but here in Germany I don't know such gentle squirrels.

Jedenfalls habe ich meinem Vater dann zum Geburtstag einen Kuchen backen wollen, der ihn an dieses nette Ereignis erinnert, und da kam mir die Idee zu einer Silhouette aus Marzipan im Stil eines Scherenschnitts. Ich malte also das Motiv, übertrug alles aufs Marzipan, schnitt das Motiv aus und übertrug es auf den Kuchen. Zum Glück hat alles funktioniert! 

Anyway, I wanted to bake a cake for my dad's birthday which could remind him of this nice incidence and so the idea of a silhouette of almond paste / marzipan came into my mind. So I drawed the motive, transfered it on the marzipan, cut the motive out of it and carried it on the cake. Fortunately it worked!





Eine genaue Anleitung könnt ihr HIER auf meinem Kochblog finden. Man kann wirklich jedes beliebige Motiv nehmen, ob selbstgemacht oder aus dem Internet, nur zu filigran darf es nicht sein. Einen viktorianischen Scherenschnitt stelle ich mir zum Beispiel auch sehr schön vor. Ich wünsche jedem viel Spaß, der es ausprobieren möchte :)

You can find a detailed tutorial HERE at my cooking-blog. You can really use every motive you like to, wether selfmade or from the internet, the only thing is, it shouldn't be too filigree. For example, I imagine a victorian scissor-type silhouette as very beautiful. I wish everybody who wants to try it much fun :)

Donnerstag, 4. Juli 2013

DIY-Tutorial: Sarg-Kalender

Ich brauchte unbedingt einen Kalender und für einen großen gekauften habe ich einfach keinen Platz in meinem Zimmer. Es sollte etwas Kleines sein, das ich von meinem Sitz vorm PC aus im Blick habe. Da entschied ich mich, mir selbst einen Kalender zu basteln, bei dem man die Blätter wechseln kann, sodass ich ihn auch noch im nächsten Jahr benutzen kann. Da ich Gruftie-Kitsch so liebe, wurde dann ein Sarg daraus, aber es funktioniert natürlich auch mit sämtlichen anderen länglichen Motiven. Hier folgt nun das Tutorial zu diesem Sarg-Kalender. Viel Spaß beim Nachbasteln! :)

I absolutely needed a calendar and I have no place for a big bought-one in my room. It should be something small which I can see from my seat in front of the pc. So I decided to craft a calendar myself where I can change the sheets, so that I can use it next year, too. Because I love gothic-trash so much, it became a coffin, but of course it works with all other longish motives, too.
If you wish to read the tutorial in English, please tell me. It would have been to laborious to translate it without anyone needing it, maybe.


Tutorial: Sarg-Kalender selber machen

1. Man braucht: 
     - schwarze Pappe im Din A4-Format
     - weiße Pappe im Din A2-Format
     - zwei Blätter Kästchenpapier
     - ein Lineal
     - Tesafilm 
     - eine Schere
     - einen Stift und einen Bleistift
     - einen silbernen Glanz-Stift
     - eine Heißklebepistole
     - eine Nadel
     - roten Zwirn
     - gut 80 / 85 cm rote Posamentborte (lieber etwas mehr kaufen)
     - gut 80 cm weiße Rüschen für den Rahmen (auch lieber etwas mehr kaufen)
     - evtl. einen roten Feinleiner für die Kalendereintragungen
     - evtl. Stoff im Din A4-Format, falls der Sarg mit Stoff bezogen werden soll

2. Zunächst zeichnet man den Sarg und das Kreuz entsprechend der Angaben auf dem 
    Bild auf das Kästchenpapier und schneidet beides aus.


3. Nun zeichnet man die Zahlen für die Tage auf der Kreuz-Vorlage ein. Bitte links 0,5 cm 
    Abstand lassen,  was  auf  dem  Bild  mit  der  roten  Linie  markiert  ist  (meine  ersten 
    Zahleneintragungen  waren  zu  weit  links, also nicht wundern, dass sie noch auf dem Bild 
    sind)


4. Als  nächstes  klebt  man  die  Sarg - Vorlage  mit  Tesafilm  auf  die  schwarze  Pappe  und 
    schneidet den Sarg aus. Möchte man den Sarg bemalen oder mit Stoff beziehen, sollte man
    das  an dieser Stelle  tun.  Ich habe meinen Sarg leider erst nachräglich verziert, darum 
    fehlt das Muster auf den folgenden Anleitungsbildern.


5. Nun klebt man die Kreuz-Vorlage mit Tesafilm auf der Unterseite exakt auf die 
    Stelle des schwarzen Papp-Sarges, wo die Kalenderblätter später sein sollen.


6. Jetzt  kommt  der  Schritt,  der  am  meisten Feinarbeit verlangt. Die Posamentborte wird 
    nun  so  um  die  Kreuz-Vorlage  als  Rahmen herumgenäht, dass sie diese überlappt,  aber
    nicht   am    Sarg    feststeckt.    Später   sollen   die   Kalenderblätter   in   diesen   Rahmen 
    hineingeschoben   werden,   darum   darf   man   beim  Festnähen der Posamentborte auf 
    keinen Fall die Kreuz-Vorlage  mit annähen,   sonst   passen   die   Kalenderblätter 
    später  nicht  mehr  hinein.  Dazu  legt man die Posamentborte so auf, das die Mittellinie 
    auf  den  Kanten   der   Kreuz  - Vorlage  liegt  und  näht  ausschließlich  durch  die 
    äußeren  Schlaufen  der  Borte.  Am  besten kontrolliert man nach jedem Stich, ob man 
    auch nichts falsch gemacht hat. Am Schluss kann man die Kreuz-Vorlage entnehmen (aber
    noch nicht wegschmeißen).




7. Um den Kalender später an die Wand hängen zu können, klebt man ein bisschen Zwirn als 
    Schlaufe oben an die Rückseite des Kalenders. Es sieht nicht schön aus, aber die Rückseite 
    sieht ja keiner ;)


8. Nun rahmt man auch den Sarg selbst mit der Heißklebepistole und den weißen Rüschen 
    ein.


9. Als nächstes malt man mithilfe der Kreuz-Vorlage Kalenderblätter für die folgenden 
    Monate auf die weiße Pappe.


10. Um die Zahlen und Linien für die Tage zu übertragen, legt man die Kreuz-Vorlage direkt 
      neben die Kreuze und überträgt per Hand an den richtigen Stellen die Zahlen und  Linien 
      mit dem silbernen Glanz-Stift. Da man durch Pappe nichts abpausen kann und die Linien 
      frei per Hand meistens nicht exakt gerade werden, würde ich sie leicht ruckelig malen.


11. Nun werden die Kreuze ausgeschnitten. Damit sie in den Posament-Rahmen passen, ist 
      es    wichtig,    sie    direkt   neben   der   Bleistift  -  Linie   auf   der   Innenseite 
      auszuschneiden. Außerdem entfernt man die spitzen Ecken an jedem Ende.


12. Nun  geht  es  daran,  das  aktuelle  Kalenderblatt  in  den  Posament-Rahmen  auf  dem 
      Kalender  einzufügen.  Zunächst  schiebt  man  den  unteren  langen  Kreuzteil von oben 
      hinein.  Dann  biegt  man die Pappe ganz vorsichtig, sodass noch keine Knicke entstehen 
      und schiebt sie unter den oberen Teil des Rahmens. Bei den noch überlappenden Teilen 
      des  Kalenderblattes  muss  man  die Nadel zu Hilfe nehmen. Damit kann man unter das 
      Kalenderblatt  fahren,  die  Posamentborte  erfassen und über die Pappe ziehen, wie auf 
      der Abbildung.



13. Und fertig ist der selbstgemachte Sarg-Kalender!



Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween-Windlicht Tutorial

Endlich komme ich dazu, euch mein fertiges Halloween-Monster-Windlicht zu zeigen und das dazugehörige Tutorial zu schreiben. Hier erstmal Bilder vom Ergebnis:

Finally, I work round to show you my finished Halloween-monster-candle-lantern and to write the appendant tutorial. If you wish to read the tutorial in english, please tell me. It would have been to laborious to translate it into english without anyone needing it, maybe. Here are the pictures of the result.



Tutorial

1. Man braucht: Ein rundes Windlicht (z.B. von Nanu Nana), Transparentpapier (z.B. von
    McPaper), schwarze Pappe, Kleber (am besten Pritt-Stift), einen Bleistift, eine
    Nagelschere und natürlich Teelichter. Beide Papiersorten sollten möglichst so groß sein,
    dass sie das Glas ganz umschließen können (was bei mir leider nicht der Fall war).
2. Zuerst legt man das Glas mit der Unterseite an den Pappenrand, schlägt die Pappe einmal
    um das Glas, sodass es ganz bedeckt ist, und markiert mit einem Bleistift die überstehende
    Pappe am Glasrand. Diese wird dann abgeschnitten. 


3. Genauso verfährt man dann mit der Oberseite des Windlichts und markiert mit dem
    Bleistift, bis wohin der Scherenschnitt gehen darf.



4. Nun geht es daran, das Motiv im eingezeichneten Bereich zu malen. Man sollte dabei
    darauf achten, dass es später ausgeschnitten werden soll, also muss man entsprechend
    zeichnen. Frei schwebende Dinge wie z.B. Pupillen müssen deshalb später einzeln
    aufgeklebt werden. Für dieses Windlicht habe ich mich an Tim Burton orientiert, was man
    sicherlich sowieso sieht ;)
5. Ist das Motiv fertig gemalt, wird es ausgeschnitten, wozu sich eine Nagelschere sehr gut
    eignet. Wer will, kann natürlich auch ein Cutter-Messer nehmen. Ich würde zuerst die
    groben Teile und danach erst die feinen ausschneiden, damit nichts beschädigt wird.


6. Nun schneidet man das Transparentpapier zu. Dabei verfährt man genauso wie bei der
    Pappe in Schritt 2. und 3. Wenn das Papier nicht groß genug ist, muss man, wenn man das
    Papier auf das Glas geklebt hat, ein für die gebliebene Lücke passendes Stück
    ausschneiden und dazu kleben. Der Rand wird glücklicherweise kaum auffallen.
7. Als nächstes wird das Transparentpapier mit Pritt-Stift auf das Windlicht geklebt.
    Genauso klebt man anschließend auch die Monster-Pappe auf. Feinheiten können im
    Nachhinein korrigiert werden.


8. Zum Schluss muss man nur noch die Pupillen ausschneiden und aufkleben, dann ist das
    Windlicht fertig!


Sonntag, 12. Februar 2012

Katzen-Shirt und Moosgummi-Stempel Tutorial

Momentan bin ich dabei, einen ganz alten Entwurf eines Shirts umzusetzen, aus einer Zeit, wo ich noch gerne rosa trug und Hello Kitty mochte. Der Grundstoff ist rosa, der Streifen, der auch die Ärmel bildet, schwarz, die Katzen darauf weiß und die Herzchen-Knöpfe rot. Es ist mir eigentlich zu übertrieben niedlich, um es zu tragen, aber es umzusetzen macht trotzdem Spaß. Und den Schnitt kann ich ja auch noch für andere Stoffe oder Motive benutzen. 

At the moment, I'm working on a really old shirt design from a time, I liked wearing pink and Hello Kitty. The base fabric is rosy, the band, which also forms the arms, black, the cats above it white and the heart-buttons red. For me it's too exaggerated sweet to wear ist, but to implement it makes fun, anyway. And I can use the pattern for other fabrics and motives, too.



Um die Katzen auf den schwarzen Stoffstreifen zu bringen, werde ich einen Stempel aus Moosgummi benutzen. Erst einmal habe ich ein wenig geübt, Katzen zu zeichnen, bis ich eine passende Silhouette hatte, ab dann ging alles ganz einfach.

To get the cats on the black fabric band, I will use a stamp of foam rubber. First I practised drawing cats until I had a good silhouette, then everything was easy.




Tutorial Moosgummi-Stempel / Tutorial Foam-Rubber-Stamps


Zuerst malt man sich sein Motiv, am besten schon in der richtigen Größe. Ansonsten kann man die Größe auch am PC verändern. Wenn man keine Bildbearbeitungsprogramme zur Verfügung hat, kann man zum Beispiel sein Motiv frontal von oben fotografieren, sodass die Proportionen erhalten bleiben, das Bild bei einem Word-Dokument einfügen und es dort auf die richtige Größe ziehen. Oder man schneidet das Bild bei Paint zu, es gibt sicher viele Möglichkeiten, auch ohne gute Programme.

First you draw your motive, best in the right size. Otherwise you can change the size at PC. If you don't have photo editing software, for example, you can photograph your motive frontal from above, so that the proportions stay the same, insert the picture to a word-document and pull it into the right size. Or you cut the picture with paint, there are certainly many ways, even without good software.

Dann druckt man das Motiv aus, sofern man es nicht schon in der richtigen Größe gemalt hat, schneidet es aus und benutzt es auf einem Stück Moosgummi als Schablone. 

Then print the motive, if you haven't already drawed it in the right size, cut it out and use it as stencil on a piece of foam rubber.

Dann schneidet man das Motiv aus dem Moosgummi aus. Wenn man Schwierigkeiten damit hat, weil Moosgummi dicker als Papier ist, kann man darauf achten, wenigstens auf einer Seite beim Ausschneiden genau den Linien zu folgen und dann nur diese Seite zum Stempeln zu verwenden.

Then cut the motive out of the foam rubber. If it's too difficult, because foam rubber is more thick than paper, be careful to follow the lines while cutting at least at one side of the foam rubber to use only this side for stamping.



Ist der Stempel fertig, braucht man ihn nur noch gleichmäßig und nicht zu dick mit Stoffmalfarbe zu bestreichen, ihn an den Seiten vorsichtig anfassen und auf das gewünschte Stück Stoff stülpen. Ich habe den Stempel extra nicht an einem Klotz oder ähnlichem befestigt, um jede Stelle sensibler gleichmäßig auf den Stoff drücken zu können. Da Moosgummi recht dick ist, kann man den Stempel auch so gut greifen.

When the stamp is finished, you only have to spread it equally and not too thick with fabric-colour, to take it carefully at the flanks and to put it over the designated fabric. I purposely didn't fixate the stamp on a brick or something like that, because so it's easier to push every part of the stamp more sensitive equally on the fabric. Becauso foam rubber is a little bit thick, you can take it easily with your fingers without a brick.

Nun den Stempel vorsichtig abnehmen und fertig! Falls die Farbe nicht gleichmäßig auf dem Stoff verteilt ist, kann man noch mit einem Pinsel ausbessern. Bei meiner Stoffmalfarbe musste man anschließend noch bügeln, sowas sollte dann auf der Verpackung stehen. Ansonsten würde ich empfehlen, das Stempeln erst einmal an einem Stoffrest auszuprobieren / zu üben.

Now drop the stamp carefully off and it's ready! If the colour isn't equally on the fabric, correct it with a brush. My fabric colour needed following ironing, something like that should stand on the package. Apart from that I would advise to try /practise it first with a leftover-fabric.




Ich denke, einen Moosgummi-Stempel zu basteln ist wirklich einfach. Wahrscheinlich ist die Beschreibung sogar überflüssig, aber vielleicht war es eine kleine Anregung für manche von euch.

I think, to craft foam-rubber-stamps it really easy. Probably this description is unnecessary, but maybe it was a little inspiration for some of you.

Donnerstag, 20. Januar 2011

DIY-Anleitung: ♠ - Shirt

Hier wie versprochen die Anleitung für den Pik-Teil des Shirts. Am besten ist es gewiss, wenn das Shirt an den Seiten noch nicht zusammengenäht ist, aber es geht wohl auch bei einem schon fertigen Shirt. Ich habe es mit (ich glaube) Pannesamt gemacht und noch nicht mit anderen Stoffen ausprobiert, aber ich denke, das sollte kein Problem sein.

Jedenfalls brauchst Du neben dem Shirt, Tüll und Filz (oder was auch immer man stattdessen nehmen kann) 2 Schablonen:


Die lilane sollte 15,8 cm und die blaue 17,8cm breit sein. Der äußere Rand der lilanen Schablone ist die Pik-Form beim fertigen Shirt.

1. Platziere die lilane Schablone so auf dem T-Shirt, dass der obere, äußere Rand 1cm unterhalb des Halsausschnitts liegt.

2. Zeichne mit Schneiderkreide den inneren Rand der lilanen Schablone nach (dies ist die Nahtzugabe) und schneide den Innenteil aus, sodass Du eine noch recht hässliche Pik-Form in dein Shirt geschnitten hast.

3. Schneide bei den Rundungen den Stoff der Nahtzugabe etwas ein, biege ihn um und stecke ihn an der Innenseite des Shirts fest, sodass deine Pik-Form nun so groß ist, wie die der lilanen Schablone (äußerer Rand). Nähe das ganze dicht an der Umfaltkante um. Die Pik-Form ist nun schon erkennbar, aber immer noch nicht unbedingt schön, aber keine Sorge, das kommt noch.

4. Nimm nun die blaue Schablone zur Hand und schneide nach ihrer Form zwei Lagen steifen Tüll und eine Lage Filz aus. Bei dem Filz gib noch 1-2mm mehr dazu, damit der Tüll später ganz abgedeckt ist und nicht auf der Haut kratzt.

5. Lege nun die lilane Schablone mittig auf das ausgeschnittene Filz-Stück und zeichne den äußeren Rand mit Schneiderkreide nach. Dann schneidest du den Innenteil aus und hast ein überflüssiges Filz-Pik, mit dem man bestimmt auch feine andere Sachen machen kann ;) Am besten testest Du nun aber noch schnell, ob das Filz-Pik tatsächlich auf das Pik in Deinem Shirt passt, aber eigentlich sollte es keine Probleme geben.




6. Nun lege das Filz-Pik auf den Tüll und nähe alles fest.


7. Du hast nun ein recht stabiles Pik-Gebilde und steckst dieses an der Innenseite Deines Shirts am Pik-Loch fest. Dabei sollte der Tüll zwischen dem Shirt und dem Filz verborgen sein, damit er nicht an der Haut kratzt. An der Außenseite des Shirts sollte kein Filz sichtbar sein und die Pik-Form wird durch das stabile Filz-Tüll-Gebilde fixiert, sodass sie endlich eine schöne Form hat.


8. Nun alles festnähen, am besten erst an der Kante, damit das Schwierigste und Wichtigste geschafft ist, und dann an der äußeren Seite des Filzes. Nun nur noch den Stein anbringen, und das ganze ist fertig :)


Ich wünsche viel Erfolg und hoffe, es funktioniert alles!